Zwei Punkte sollen her.

Pünktlich zum Beginn der neuen Karnevalssaison soll es für die Magics was zu Feiern geben und der Sprung aus den Abstiegsrängen heraus gelingen. Am Sonntag, den 11.11.2007 (Spielbeginn 15.00 Uhr) stellt sich der USC Heidelberg im Burg-Wächter Castello (Karl-Hohmann-Str.1, 40599 Düsseldorf) vor.

Ex-Elephant vor Ort

Für Heidelberg begann die Saison etwas ernüchternd. Zuletzt folgten aber zwei Siege, wobei das bärenstarke 71:70 gegen die Dragons Rhöndorf für Aufsehen sorgte. Aus Ernüchterung ist zuletzt Euphorie in den Heidelberger Reihen entstanden, die vom ehemaligen Schwelmer Aufstiegscoach Torsten Daume trainiert werden. Mit 6:8 Punkten rangiert der USC auf Platz zehn der Tabelle.

Besonders auffällig ist die kleine (verletzungsbedingte) Rotation beim USC. In der Regel werden nur sieben Spieler, zuletzt gegen Rhöndorf gar nur sechs Spieler mit Spielzeit ausgestattet. Als Starting Point Guard wirbelt der Ex-Grevenbroicher Publikumsliebling John Bynum (13,6 Punkte/5,1 Rebounds/4,3 Assists) durch des Gegners Reihen. Mit US Center Michael Jones (14,6/5,1), Shooting Guard Alexander Starr (13,7/5,7) und Power Forward Bryant Nash (5,0) stehen drei weitere Amerikaner in der Anfangsformation.

Nash ging zuletzt übrigens mit den Harlem Globetrotters auf Welttournee, was zumindest ein gewisses Ballgefühl voraussetzt.

Mit den Heidelbergern stellen sich zudem echte “Riesen” in Düsseldorf vor. Durch die Bank weg sind alle Akteure des USC zwischen 1,92m. und 2,09m. groß. Ein deutlicher Vorteil für die Süddeutschen.

Positives Zwischenfazit

Markus Zilch stellte sich derweil auf der planmäßigen Pressekonferenz den Fragen der Journalisten und gab ausgiebig Auskunft. “Ich bin mit der Arbeitseinstellung der Jungs sehr zufrieden. Alles ziehen hervorragend mit. Allerdings ist es schwierig, einen optimalen Trainingsablauf zu gewährleisten, da einige Spieler Studenten sind. Dadurch fehlen sie bei frühen Trainingseinheiten. Es wird also noch ein wenig dauern, bis die Mannschaft komplett meine Vorstellungen auf dem Feld umsetzen kann. Klar ist aber auch: Wir setzen den Hebel beim Teamplay in der Defense und im taktischen Verständnis an”, so Zilch.

“In Nördlingen haben alle schon einen klaren Schritt nach vorne gemacht. Heidelberg ist ein sehr unangenehmer Gegner. Auf der einen Seite ist das Verletzungspech des USC ein echtes Handicap. Andererseits sind alle Spieler verdammt eng zusammengerückt. Die Mannschaft besticht vor allem durch ihre Größe und Ausgeglichenheit. Auf das Duell mit Trainer Torsten Daume freue ich mich besonders. Wir haben uns schon immer gerne gegenseitig ausgetrickst”, führte Zilch weiter aus.

Auf die Frage, wie er Heidelberg knacken will antwortete er schmunzeld: “Wir werden versuchen unser Stärken auszuspielen und unsere Schwächen zu verstecken.”

Lediglich Power Forward Sasa Zivanovic ist derzeit fraglich. Zivanovic konnte mit aufgrund von Problemen an der Achillesverse nicht trainieren. Über seinen Einsatz wird erst kurzfristig entschieden werden.

(c)Text: Düsseldorf Magics