Die Düsseldorf Magics konnten auch unter ihrer neuen sportlichen Leitung Markus Zilch nicht den erhofften ersten Heimsieg einfahren. Vor knapp 400 Zuschauern unterlagen die Magics im Burg-Wächter Castello mit 66:79 (17:16,27:41,46:59) und bleiben damit am Tabellenende der Pro A.
Punktgleich (2:12) ist derzeit die Konkurrenz aus Nürnberg, während Schalke, Lich, Bremen und Chemnitz mit nur einem Sieg (4:10) mehr in Reichweite liegen.
Es hatte alles so gut angefangen. Die Magics nutzten in Person von Center Shawnson Johnson gleich den ersten Angriff zum 2:0. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch – wenn auch nicht auf allerhöchstem Niveau. Heidelberg, mit dem Selbstvertrauen von zwei Siegen in Serie angereist, brauchte einige Zeit, um sich in der Düsseldorfer Heimspielstätte zurecht zu finden. Allerdings setzten die Magier die Forderungen des neuen Headcoach nach besserem Teamplay in der Defense zunächst sehr gut um und ermöglichten keine einfachen Punkte. Im Umkehrschluss reichten deshalb siebzehn Zähler, um das 1.Viertel mit 17:16 für sich zu entscheiden.
Ab dem 2.Viertel verfielen die rotweiss gekleideten Magics wieder in das alte Muster. Zahlreiche unnötige Turnover und eine schwache Wurfausbeute waren ausschlaggebend dafür, dass der USC davonziehen konnte. Von Einzelkritik wollte Markus Zilch nach Spielende allerdings nichts wissen. “Unser Turnover waren heute ein kollektives Problem. Hätte ein einzelner Spieler hier heute Schwächen gehabt, hätte ich ihm weniger Spielzeit geben können. So hat es uns aber das Genick gebrochen” analysierte Zilch hinterher.
Bei den Gästen stachen neben dem ehemaligen Erstligaspieler John Bynum besonders Center Peter Huber-Saffer und Alexander Starr hervor. Obwohl die Reboundstatistik am Ende deutlich zu Gunsten der Magics sprach (34:25), so wurden nahezu alle wichtigen Rebounds von den Gästen gewonnen. Speziell im 3.Viertel wurden vier Korbwürfe der Gäste durch einen Tip-In abgeschlossen, ohne dass die Magics Defense hätte einschreiten können.
“Wir haben insgesamt zu viele Fehler gemacht. Egal ob es in der Defense, im Aufbau oder beim Passen war. Da waren viele Konzentrationsmängel zu beobachten, die man eigentlich schon in der Jugend versucht, abzustellen. Woran das liegt ist unmittelbar nach Spielende schwer zu erklären. Die Jungs können es eigentlich viel besser, was sie in Nördlingen oder auch in der Trainingswoche bewiesen haben. So wird es aber ein hartes Stück Arbeit und ein langer Weg, dort unten heraus zu kommen”, so Zilch weiter.
Das letzte Viertel war dann eher ereignisarm. Tyler Amaya schoß sich zwar aus der Distanz warm und konnte in der Endphase 3/5 Dreierversuche nutzen. Aber letztendlich war dies zu wenig. Heidelberg spielte clever die Zeit herunter, ohne selbst groß brillieren zu müssen.
Am kommenden Wochenende wartet nun mit den Cuxhaven BasCats um Kapitän und Ex-Magier Nikola Jovanovic der punktgleiche Tabellenzweite auf die Magier. Am Sonntag, den 18.11.2007 ist um 16.30 Uhr Spielbeginn bei den Nordlichtern.
Stats:
Magics:
Mallon (19 Punkte/10 Rebounds), Stapleton (16), Amaya (15), Burks (6), Johnson (6/11), Howell (4), Sadek (-), Welling (-), Brückmann, Sugland, Wagner alle dnp.
USC:
Starr (26/10), Huber-Saffer (20), Bynum (15)
(c)Text: Düsseldorf Magics