Magics bringen keine Punkte aus Cuxhaven mit.

Die Düsseldorf Magics konnten ihre hohe Auswärtshürde bei den heimstarken Cuxhaven BasCats nicht erklimmen und verloren vor ca. 1.400 Zuschauern in der Rundturnhalle mit 65:84 (10:25, 31:55, 50:66). Ausschlaggebend war eine schwache Teamleistung in Halbzeit eins. Damit belegen die Magics weiterhin einen der beiden Abstiegsränge.

Unglückliche Anfangsphase.

Das Spiel begann wie erwartet mit einem stürmisch beginnenden Gastgeber. Monta McGhee verwandelte gleich den erste Angriff zum 3:0. Im Gegenzug setzte sich Center Shawnson Johnson mit vollem Körpereinsatz gegen zwei Gegenspieler durch. Ein krachender Dunking besorgte das 2:3. Bereits nach 90 gespielten Sekunden folgte dann eine Szene, die den weiteren Spielverlauf beeinflussen, aber nicht entscheiden sollte.

Cuxhaven verwandelte einen Korbleger und bekam zusätzlich ein Foul gut gesprochen. Trainer Markus Zilch protestierte anscheinend zu heftig und handelte sich dadurch ein Technisches Foul ein. Zwei weitere Freiwürfe und anschließender Ballbesitz Cuxhaven an der Mittellinie leiteten das 8:2 für Cuxhaven nach 1:40 Spielzeit ein.

In der Folgezeit verstanden es die Magics nicht, sich gegen die athletisch agierenden BasCats durchzusetzen. Bereits nach drei Minuten angelten sich die “Katzen” 8:0 Rebounds und kamen dadurch in der Offense zu zweiten bzw. dritten Versuchen. Zilch nahm sowohl in der dritten, als auch in der siebten Minute seine ersten beiden Time-Outs.

“Wir sind noch nicht in der Lage, auf solch einem physisch hohen Level mitzuhalten. Hier kann man nach zwei Trainingswochen sicher noch keine Wunderdinge erwarten”, so Trainer Zilch.

Zu Gute kam dem Gastgeber auch die variable Spielanlage, die sowohl starke Szene unterm Korb, als auch Distanzschüsse erlauben. Die Magics knabberten zunehmend an ihrer Schwäche unterm Korb. Einfache Punkte für Cuxhaven auf der einen Seite, bedeuteten im Umkehrschluss Druck in der Offense für die Magics. So fanden anschleißend auch zahlreiche Aktionen nicht ihr Ziel. Unterm Strich stand eine Reboundbilanz von 42:62.

“Wenn man eine so schwache erste Halbzeit spielt, hat man es auch nicht mehr verdient, zurück zu kommen” bilanzierte Zilch weiter.

Dass es dennoch besser geht, bewiesen seine Schützlinge im zweiten Part. Endlich fanden sie das Rezept, um die BasCats Offense zu knacken. Ein ums andere Mal verrannten sich die Hausherren in der kompakten Defensivabteilung. Sasa Zivanovic gelang nach seiner überstandenen Verletzungspause ein gelungenes Comeback und kämpfte unter dem Korb. Shawnson Johnson nutzte gleich fünf Szenen, um die Angriffe von Cuxhaven mit teils spektakulären Blocks zu zerstören.

Aus der stabilen Defense heraus gelangen zahlreiche Fast-Breaks. Punkt für Punkt kämpften sich die Magics zurück. Der zwischenzeitliche Rückstand von 26 Punkten, schmolz 3 Minuten vor Spielende auf nur noch 11 Punkte.

Die Spielzeit sollte dennoch nicht mehr reichen, um das Blatt zu wenden.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die großen Teams der Liga derzeit nicht mit einer guten Halbzeit zu schlagen sind. Gerade auf diesem zweiten Part sollten die Magier aber aufbauen, um in den kommenden, direkten Duellen gegen u.a. Schalke und Nürnberg den Platz als Sieger verlassen zu können.

Bereits am kommenden Wochenende haben die Magics im heimischen Burg-Wächter Castello die Gelegenheit, mit einem Sieg an den Schalkern vorbeizuziehen und die Abstiegsränge zu verlassen.

Stats:

Magics:

Mallon (10 Punkte/ 6 Rebounds), Howell (10), Zivanovic (10), Stapleton (9), Johnson (6/10), Amaya (4), Burks (4), Welling (3), Sadek (2), Wagner (-), Brückmann dnp., Sugland dnp.

Cuxhaven:

McGhee (21/15), Francois (18/10), Gibson (18)

(c)Text: Düsseldorf Magics