Die Düsseldorf Magics haben zwei neue Spieler unter Vertrag genommen. Neu im Team sind Center David Berghoefer und Guard Michael Neal. Beide Spieler wurden am heutigen Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz in den Räumen des Magics-Partners “Tulip Inn Düsseldorf Arena” vorgestellt. Gregory Burks und Shawnson Johnson müssen das Team hingegen verlassen.

“Wir haben den Markt genau sondiert und uns für zwei gute Spieler entschieden. Uns war es dabei wichtig, dass die beiden Neuen genau in unser Anforderungsprofil passen. Wir wollten keine Schnellschüsse, sondern haben uns diesen Schritt genau überlegt”, so Magics-Coach Markus Zilch.

David Berghoefer startete seine Karriere am Western Carolina College (NCAA I). Dort verbuchte der 2,08m große Center in seinem Abschlussjahr 2006 durchschnittlich 11,4 Punkte und 6,3 Rebounds auf seinem Konto. Seine ersten Schritte in Europa machte der 24-Jährige beim damaligen polnischen Erstligisten Znicz Sokolow Jaroslaw. Von dort ging es bereits im Oktober 2006 weiter zum zypriotischen Erstligisten ENAD Nikosia.

David soll unsere Präsenz unter den Körben verbessern. Er ist ein harter Arbeiter, der dahin geht, wo es wehtut. Zudem überzeugt David durch ein gutes Reboundverhalten. Im Laufe seiner noch jungen Karriere hat er schon bewiesen, dass er auch ein guter Scorer sein kann”, beschreibt Zilch die Stärken des neuen “Big Man” der Magics.

Der 1,90m große Michael Neal spielte zuletzt beim französischen ProB-Team St. Quentin. Dort kam der in Port Gibson/Mississippi geborene Guard auf durchschnittlich 8,8 Punkte. Während seiner Zeit am College spielte Neal für Oklahoma (NCAA I) in der renommierten “Big 12-Conference”. Dort erzielte er beachtliche 9,9 Punkte im Schnitt.

Michael ist ein agiler und schneller Spieler, der einer sehr gute Verteidigung spielt und die Verteidigung des Gegners lesen kann. Er hat in seiner Collegezeit an einer Top-Universität gespielt und dort überzeugt. Zudem ist er ein guter Distanzschütze”, beschreibt Zilch die Stärken des Neuzugangs.

Während für David Berghoefer und Michael Neal das Engagement in Düsseldorf gerade erst beginnt, ist die Zeit für Gregory Burks und Shawnson Johnson bereits wieder abgelaufen.

Burks kam vor der Saison aus der US-amerikanischen Profiliga ABA nach Düsseldorf. In elf Spielen für die Magics kam der 27-Jährige auf durchschnittlich 11,7 Punkte und 2,8 Assists. Ein Grund für die Trennung von Burks war die unter dem Strich nicht ausreichende Teamfähigkeit. “Die Trennung von Greg ist uns nicht leicht gefallen. Aber wir müssen wieder dahin zurückkommen, dass wir nur als Team erfolgreich sein können. In dieser Hinsicht hat er uns in den vergangenen Wochen nicht davon überzeugen können, dass er dafür der Richtige ist”, so General Managerin Vera Seefeld.

“Wir hatten mit Greg und Nick Stapleton zwei sehr ähnliche Spielertypen im Kader. Der Wechsel von Greg zu Michael macht uns variabler. Das war einer meiner Wünsche”, fügt Zilch hinzu.

Auch Shawnson Johnson hat keine Zukunft mehr bei den Magics. Der 2,06m große Center kam erst während der Saison vom niederländischen Erstligisten Matrixx Magix Nijmegen und erzielte im Dress der Rot-Weißen durchschnittlich 9,2 Punkte und 7,8 Rebounds. Der US-Amerikaner überzeugte jedoch sportlich nur selten und hatte zudem immer wieder Probleme mit der Disziplin. Dieses Verhalten konnten und wollten die Magics nicht länger hinnehmen.

“In unserer momentanen Situation mussten wir diesen Schritt genau überlegen. Aber wir sind der Überzeugung, dass wir uns durch den Tausch sportlich verbessern. Der Wechsel war nur möglich, weil er kostenneutral ist”, so Seefeld.

(c)Text: Düsseldorf Magics