Kurz vor dem besinnlichen Weihnachtsfest geht es bei den Düsseldorf Magics noch einmal heiß her. Am Samstag gastieren im Rahmen des 13. Spieltages der 2. Basketball-Bundesliga ProA die “Feuervögel” von Phoenix Hagen im Burg-Wächter Castello (18.30 Uhr). Dann werden auch rund 300 Gäste des Magics-Partners PSD Bank Rhein-Ruhr unter den Zuschauern sein.
In der Vergangenheit haben sich beide Teams immer spannende Duelle geliefert. Die Magics haben dabei noch eine Rechnung offen. In der ersten Runde des diesjährigen Pokals mussten sich die “Magier” in Hagen 82:98 (40:57) geschlagen geben. Die Aufgabe ist seit dem letzten Aufeinandertreffen im September nicht leichter geworden. Der bisherige Saisonverlauf hat gezeigt, dass Hagen zu den Topteams der Liga zählt. In der Tabelle rangiert die Mannschaft von Trainer Ingo Freyer mit 14:10 Punkten auf Rang sechs. “Sie sind unheimlich ausgeglichen besetzt. Gleich fünf Spieler punkten im Durchschnitt zweistellig. Das macht sie für andere Teams unberechenbar”, hat Magics-Trainer Markus Zilch erkannt. “Von der Bank kommen dort Spieler wie Benjamin Rust und Zach Freeman. Das ist schon stark”, so Zilch weiter.
In der vergangenen Woche mussten die “Feuervögel” allerdings eine überraschende Niederlage hinnehmen. Ausgerechnet “Kellerkind” FC Schalke 04 entführte beim 107:98 (57:48) beide Punkte aus der altehrwürdigen Ischelandhalle. Auch wenn die Magics vor drei Wochen mit 30 Punkten Differenz gegen Schalke gewannen, will Zilch von solchen Quervergleichen nichts wissen: “Ich habe damals schon gesagt, dass das Spiel gegen Schalke kein Maßstab war. Sie waren an diesem Tag nicht komplett. Die Schalker Mannschaft von vergangenen Freitag hatte nur wenig mit dem Team aus unserem letzten Aufeinandertreffen zu tun.”
Was wiederum aber nicht heißen soll, dass die Magics sich keine Chancen ausrechnen. “Wir haben in Nürnberg neues Selbstvertrauen getankt. Unsere beiden Neuzugänge haben dabei gezeigt, dass sie uns verstärken können. Wir hatten nun eine Woche Zeit, sie weiter zu integrieren. Warum sollen wir das Spiel also nicht gewinnen können”, so Zilch.
Magics-Gesellschafter Klaus Wischnitzki würde sich über einen Erfolg gegen Hagen wohl besonders freuen. Schließlich feiert er am Samstag seinen 50. Geburtstag. Dies hält Wischnitzki aber nicht davon ab, in der Halle mitzufiebern. “Ich bin mir sicher, dass die Spieler alles daran setzen werden, ein zusätzliches Geschenk zu machen.”, sagt General Managerin Vera Seefeld im Vorfeld der Begegnung.
Bis es soweit ist, stehen aber mindestens 40 Minuten harte Arbeit auf dem Programm. Die Magics müssen sich etwas einfallen lassen, wie sie die Hagener Offensivstärke stoppen können. Das Team aus Westfalen erzielt durchschnittlich 89,4 Punkte pro Spiel – so viel wie keine andere Mannschaft der ProA. Beste Punktesammler sind Per Günther und Donte Gennie (jeweils 14,6 Punkte im Schnitt). Beide Akteure hatten den Magics schon im Pokalspiel erhebliche Sorgen bereitet. Aber auch Matthias Grothe (14,1), Zach Freeman (10,9) und Adam Baumann (10,8) haben schon bewiesen, dass sie in der Offensive sehr effektiv sein können.
(c)Text: Düsseldorf Magics