4.398 Viertklässler werden voraussichtlich im Sommer an eine der weiterführenden Schulen in Düsseldorf wechseln. Nach Abschluss des Anmeldeverfahrens liegen der Stadt bislang 4.118 Anmeldungen vor.
Auch in diesem Jahr können einige Schulen nicht alle angemeldeten Kinder aufnehmen. Aus diesem Grund haben die Schulleiterinnen und Schulleiter nach der Anmeldewoche die Aufnahmen miteinander abgestimmt, damit möglichst viele Kinder ihre “Wunschschule” besuchen können.
Zu den einzelnen Schulformen:
Hauptschulen
Im Vergleich zum Vorjahr wurden hier 33 Schüler weniger angemeldet. Die Zahl verringerte sich von 408 auf 375. Wie in den vergangenen Jahren werden danach einige Hauptschulen voraussichtlich nur eine Klasse 5 bilden können. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass im Hauptschulbereich noch etliche Anmeldungen zu erwarten sind.
Realschulen
Der Vergleich zum Vorjahr zeigt, dass die Zahl der Neuanmeldungen fast gleich geblieben ist. Im letzten Jahr wurden nach der Anmeldewoche
1.098 Neuzugänge registriert, dieses Jahr sind es 1.073. Wegen zu starken Andrangs müssen die Georg-Schulhoff-Realschule und die Werner-von-Siemens-Realschule Umberatungen vornehmen. Empfehlungen zu alternativen Schulstandorten wurden erarbeitet und werden nun mit den betroffenen Eltern besprochen.
Gesamtschulen
Für die Gesamtschulen liefen die Anmeldungen bereits im Januar. Insgesamt 848 Anmeldungen wurden für die vier städtischen Schulen abgegeben. Das sind 53 mehr als im Vorjahr. Aufnahmemöglichkeiten bestehen für etwa 580 Schüler. Von den Schulleitungen mussten deshalb rund 270 Schülerinnen und Schüler umberaten werden. Die Eltern konnten ihre Kinder bereits an einer anderen weiterführenden Schule anmelden.
Gymnasien
Für die städtischen Gymnasien wurden insgesamt 1.822 Anmeldungen registriert – das sind 105 weniger als im Vorjahr. Hier wurden auch rund 180 Schüler angemeldet, die von den privaten Gymnasien nicht aufgenommen werden konnten. Alle Schulen befinden sich im geordneten Schulbetrieb, sind mindestens zweizügig. Die stärksten Zuwächse hat das Marie-Curie-Gymnasium in Gerresheim mit 167 Schülern. Umberatungen müssen das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, das Cecilien-Gymnasium, das Humboldt-Gymnasium, das Marie-Curie-Gymnasium, das Görres-Gymansium und das Lessing-Gymnasium vornehmen. Auch hier wurden in der vergangenen Woche Empfehlungen für eine Umverteilung erarbeitet.
(c)Pressedienst Düsseldorf