Mit einem deutlichen 67:52 (39:22)-Sieg über die Bremen Roosters haben sich die Düsseldorf Magics in der Tabelle der 2. Basketball-Bundesliga ProA auf Rang elf vorgeschoben. “Ich denke, wir haben heute verdient gewonnen”, urteilte Düsseldorfs Trainer Markus Zilch nach dem Spiel.

Vor 650 Zuschauern im Burg-Wächter Castello entwickelte sich zu Beginn eine ausgeglichene Begegnung. Keiner der beiden Kontrahenten konnte sich in den ersten zehn Minuten nennenswert absetzen. Mit einer knappen 16:14-Führung gingen die Gastgeber in den zweiten Spielabschnitt.

Dort übernahmen die “Magier” das Kommando. Die Mannschaft von Trainer Zilch spielte hochkonzentriert und nutzte jede Unachtsamkeit in der Bremer Defense eiskalt aus. Über 23:18 (16.) und 29:20 (17.) zogen die Hausherren auf 34:22 (20.) davon. Nach einem technischen Foul gegen die Bremer Bank legten Michael Neal (2/2 Freiwürfen) und Nick Stapleton mit einem spektakulären “Dreier” den Bremern weitere fünf Punkte ins Netz zum 39:22-Halbzeitstand.

Auch zu Beginn des dritten Abschnittes deutete zunächst nichts daraufhin, dass Bremen noch einmal zurück die Begegnung finden würde. Nach zwei Ballverlusten der Norddeutschen erhöhten Sean Mallon und Stapleton auf 43:22 für Düsseldorf (23.). Nach einem unsportlichen Foul von Bremens Matthias Möller vergab Stapleton zwar beide Würfe von der Freiwurflinie, krönte den anschließenden Ballbesitz jedoch mit einer schönen Einzelaktion zum 45:22 (24.).

Im Gegenzug läutete Bogdan Karebin per “Dreier” die Bremer Aufholjagd ein. Während der Spielfluss bei Düsseldorf von nun an wie abgeschnitten war, kamen die Roosters durch eine Reihe von Distanzwürfen wieder bis auf neun Zähler heran (38:47/30.), ehe Keonta Howell von der Freiwurflinie wieder auf 48:38 für Düsseldorf erhöhte (30.). “Im dritten Viertel haben wir uns einlullen lassen. Mit dem großen Vorsprung im Rücken sind wir nachlässig geworden. Das kann passieren, sollte es aber nicht”, fasste Zilch das dritte Viertel zusammen.

In der kurzen Pause zwischen drittem und viertem Viertel rüttelte der Magics-Trainer sein Team mit deutlichen Worten wieder wach. Die Ansprache fiel auf fruchtbaren Boden. Mit einem erfolgreichen Distanzwurf erhöhte Tyler Amaya direkt nach Beginn des Schlussviertels auf 51:38 (31.). Bremen kam nun nicht mehr zurück, auch das fünfte persönliche Foul von Michael Neal (38.) brachte die Magics nicht mehr ins Wanken. Am Ende stand für das Team ein sicherer 67:52-Erfolg zu Buche.

Besonders Center David Berghoefer durfte sich über einen gelungenen Abend freuen. Neben seinem Double-Double (17 Punkte/11 Rebounds) durfte der US-Amerikaner nach erledigter Arbeit seine eigens angereisten Eltern Ray und Maurine in die Arme schließen.

(c)Text: Düsseldorf Magics