Mit einer 63:73 (30:38)-Niederlage bei LTi Lich und Platz 10 in der Abschlusstabelle der 2. Basketball-Bundesliga ProA haben die Düsseldorf Magics die Saison 2007/2008 abgeschlossen. “Natürlich hätten wir unseren Fans zum Ende gerne noch einen Sieg geschenkt, aber es hat am Ende nicht gereicht. Die angespannte personelle Situation hat uns heute leider einen Strich durch die Rechnung gemacht”, sagte Magics-Coach Markus Zilch nach der Partie. Doch trotz der Niederlage sind die Magics mit dem Verlauf der Rückrunde nicht unzufrieden. Nach schwacher Hinrunde noch als möglicher Absteiger gehandelt, wäre am Ende sogar noch ein einstelliger Platz möglich gewesen. Schon einige Wochen vor Saisonende hatten sich die “Magier” aller Abstiegssorgen entledigen können.

Vor 650 Zuschauern in der Dietrich-Bonhoeffer-Halle legten die Gastgeber furios los. Bis zur fünften Minute erspielte sich Lich einen 10:2-Vorsprung. Düsseldorfs angeschlagener Forward Sean Mallon stand zwar in der Startformation, musste aber nach den ersten Minuten einsehen, dass ein Einsatz keinen Sinn machen würde. Personell gehandicapt mussten die Magics mit ansehen, wie die hochmotivierte Heimmannschaft bis auf 15:2 (6.) davonzog. Erst gegen Ende des ersten Viertels fanden die „Magier“ ihren Rhythmus. Keonta Howell beendete den ersten Abschnitt mit einem krachenden Dunk zum 10:21 aus Magics-Sicht.

Im zweiten Viertel kämpften sich die “Magie” zurück in die Partie. Allen voran Flügelspieler Howell war regelrecht “on fire”. Der 22-Jährige erzielte 16 der ersten 25 Magics-Punkte. Durch tatkräftiger Mithilfe Howells war der Rückstand in der 18. Minute auf fünf Zähler geschrumpft (30:35). Allerdings hielten die Gastgeber das Tempo hoch und erhöhten bis zur Halbzeit wieder auf 38:30.

Nach der Pause war es Tyler Amaya, der die Magics wieder heranführte. Der Flügelspieler traf im dritten Viertel drei Distanzwürfe und sorgte dafür, dass die Gäste aus Nordrhein-Westfalen in der 25. Minute nur noch 44:45 zurücklagen. Der überragende Johannes Lischka hielt Lich in dieser Phase über Wasser. Mit wichtigen Punkten führte der 21-Jährige sein Team zum 54:48 nach drei gespielten Vierteln.

Im Schlussabschnitt sorgte Amaya für großen Jubel auf der Magics-Bank. Mit einem Drei-Punkt-Spiel glich der Flügel in der 33. Minute zum 55:55 aus. Bis zur 37. Minute blieben die Gäste nun in Schlagdistanz, ehe Lich sich wieder etwas absetzen konnte. “In dieser Phase wäre ein gesunder Sean Mallon Gold wert gewesen. Er wäre der richtige Spieler gewesen, um die Kreise von Johannes Lischka einzuengen”, befand Zilch. Weil auch Keonta Howell gegen Ende des Viertels auf Grund einer Verletzung an der Wurfhand auf der Bank saß, nutzten die Gastgeber die Gelegenheit und setzten sich auf 68:61 (38.) ab. In den letzten beiden Minuten gelang es den Magics nicht mehr, das Spiel noch einmal herumzureißen.

(c)Text: Düsseldorf Magics