Im Rahmen des städtischen Lichtmasterplans haben an zahlreichen Stellen der Stadt unterschiedlichste Gebäude und Ensemble eine abendliche Beleuchtung erhalten Jüngstes Beispiel ist die markante Säule auf der Mitte des kleinen Platzes in der Einmündung von Lambertusstraße und Liefergasse. Sie wurde dort im Rahmen der Umfeldgestaltung durch das städtische Hochbauamt Ende der 1980er-Jahre aufgestellt. Die aus Oberkirchener Sandstein 1888 gefertigte Säule mit einem gut erhaltenen korinthischen
Kapitell ist ein Überrest der Fassade des Wilhelminischen Rathauses von 1888.
Unterstützt wurde das Projekt durch Dr. Edmund Spohr und die Bürgerstiftung DUS-illuminated. Dr. Spohr hatte seine Geburtstagsgäste um eine Spende für das Vorhaben gebeten und damit die Grundlage für die
Realisierung gelegt. Beim Besuch einer Delegation leitender japanischer Architekten und Persönlichkeiten der Bauwirtschaft, unter Leitung des Vizepräsidenten der Japanischen Architektenkammer Soichiro Matsutani, ehemaliger Chef des Kabinetts der Regierungen Mori und Obuchi,
wurde die beleuchtete Säule jetzt offiziell in Betrieb genommen. Die japanischen Fachleute boten ihre Hilfe für größere Projekte an. Sie feierten die illuminierte Säule als Zeichen der Völkerfreundschaft in Düsseldorf.
Der Besuch klang aus mit einer Besichtigung, der mit LED erleuchteten Fassade am Hause Altestadt 6 und der LED-Beleuchtung am Fleher Deich.
(c)Text: Pressedienst Düsseldorf