Wenn sich Düsseldorf am 13. Juni wieder einmal in eine asiatische Metropole verwandelt, feiert die NRW-Landeshauptstadt ein Fest der Völkerverständigung. Der Japan-Tag gehört zu den beliebtesten Veranstaltungen der Stadt und begeistert die Menschen aus Nah und Fern. Mit einigen Neuerungen machen die Veranstalter den Japan-Tag 2009 zum größten Kultur- und Begegnungsfest seiner Art.

“Deutschlands größte japanische Gemeinde organisiert dieses wunderbare Fest”, sagt Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers. “Die Menschen erhalten somit einen wirklich realistischen Einblick in die Kultur Japans.” Und tatsächlich wird es authentisch. Allein 850 Teilnehmer präsentieren insgesamt mehr als zehn Stunden Bühnenprogramm mit in Deutschland bisher in dieser Form noch nie gesehenen Shows und Auftritten.

Erstmals Live in Deutschland ist die Musikgruppe “Leonard ETO – Blendrums” zu erleben. Beim Japan-Tag steht die Band um 19:30 Uhr auf der Bühne. Bandleader Leonard ETO spielte bereits mit Musikgrößen wie Bob Dylan, Bon Jovi oder Ray Cooper. Musikstücke von ihm wurden sogar in Hollywoodfilmen wie “JFK” oder “Der König der Löwen” verwendet. Premiere beim Japan-Tag feiern ebenfalls die Düsseldorfer Symphoniker (22 Uhr). 60 Musiker und Gastsolistin Alice Sara Ott treten in Konzertkleidung vor der malerischen Kulisse von Altstadt und Rhein auf. Einen Besuch wert ist auch die erweiterte Popculture-Zone. Höhepunkte auf der Bühne am Mannesmannufer sind zwei schrille Cosplay-Modenschauen (14 Uhr) und der Auftritt der japanischen Popgruppe Jelly Beans (16:30 Uhr). Tradition hat inzwischen die Darbietung der Jungen und Mädchen aus den japanischen Kindergärten. Auf der Bühne am Burgplatz (14:10 Uhr) singen, tanzen und trommeln die Kinder und sind damit die Lieblinge der Besucher.

Auf einer zweiten Bühne am Burgplatz präsentiert der Japan-Tag seine sportliche Seite. Gezeigt wird Bekanntes wie Judo (14 Uhr) und Karate (15:30 Uhr), aber auch Ausgefallenes wie Iaido (14:30 Uhr). Dabei trainieren Sportler in vorgegebenen Bewegungsabläufen den Verlauf eines Schwertkampfes. Mit Stangenwaffen umgeben sich die Anhänger der Kampfsportart Naginata (17 Uhr). Sumo-Ringer präsentieren ebenfalls ihr Können am Rheinufer (13:30 Uhr).

“Der Japan-Tag ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Hier wird für jeden etwas geboten”, freut sich Dr. Eva-Maria Illigen-Günther, Geschäftsführerin der Düsseldorf Marketing und Tourismus GmbH (DMT). Kostenlose Mitmach-Aktionen locken ans Rheinufer: Fernöstliche Kunstfertigkeiten wir Origami und Kalligraphie können unter fachkundiger Anleitung ausprobiert werden. Samurai präsentieren prachtvolle Rüstungen und Langwaffen. Auch Kimono-Anproben und Ikebana-Vorführungen bringen die Alltagskultur Nippons näher. Ebenfalls im Programm sind das japanische Bogenschießen Kyudo und ein Street Soccer-Turnier. Eine Auswahl von Schülern der Japanischen Internationalen Schule tritt gegen deutsche Grundschulen in Kooperation mit dem Stadtsportbund Düsseldorf und Fortuna Düsseldorf an.

Selbst Gourmets wird der Japan-Tag schmecken. Neben Reibekuchen, Rheinischer Kalbsbratwurst und Spanferkelrolle tischen gleich acht japanische Essensstände landestypische Gerichte auf. Nippons Köche servieren Kuri Manju (eine spezielle Dampfnudel), gebratener Krake oder Yakisoba (ein Nudelgericht). Natürlich gibt es auch Sushi, japanisches Bier und Sake-Wein.

Bei trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen rechnen die Veranstalter mit vielen hunderttausend Menschen. Der Ansturm kommt nicht zufällig. Seit Monaten wird im In- und Ausland für das Fest geworben. Plakate, Sonderseiten oder Anzeigen wurden und werden geschaltet, 50.000 Broschüren verteilt. Selbst auf Reisemessen wie der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin ist auf den Japan-Tag hingewiesen worden. Die Internet-Seite www.japantag-duesseldorf-nrw.de gibt in deutscher, englischer und japanischer Sprache Auskunft über das Fest.

Nirgendwo in Deutschland leben so viele Japaner wie in Düsseldorf und Umgebung (11.300 in Nordrhein-Westfalen, davon rund 6.400 allein in Düsseldorf). Die japanische Gemeinde in Düsseldorf ist – nach London und Paris – die drittgrößte Europas.

(c)Text: Düsseldorf Marketing